Pigmentanomalien

Faktoren, welche die Pigmentierung beeinflussen können

  • Erbliche Faktoren:
  • Menschen mit einer dunklen Haut tendieren stärker zu Pigmentierungs- Problemen und haben eine höhere Prädisposition zu Hyperpigmentierung.
  • Hormonell:
  • Schwangerschaft kann eine vorübergehende Pigmentierung der Haut hervorrufen, besonders im Bereich der Brust und am Bauch.
    Bei der Pille dagegen treten Pigmentstörungen vermehrt auf dem Gesicht auf.
  • Morbus Addison, was man in Verbindung setzt mit einer verminderten Sekretion von Korticosteroiden aus der Nebenniere, zeigt verschiedene Symptome, inklusive Hyperpigmentierung.
  • Eine andere Form der hormonellen Stimulation geht vom MSH (Melanin stimulierendes Hormon) aus, welches von dem Vorderlappen der Hypophyse produziert wird. Besteht deshalb eine Überfunktion dieser Drüse, kommt es zu Hyperpigmentation.
  • Stress:
  • Wenn der Körper unter Langzeitstress leidet, werden von der Nebennierenrinde vermehrt Korticoide und Hormone freigesetzt.
  • Dies kann auch zu Hyperpigmentation führen.
  • In Folge von Entzündungen:
  • Mit dem Auftreten eines Entzündungs-Prozess oder einer Verletzung, aktiviert die Haut ihr Immunsystem um dieses Areal zu heilen und die Haut zu ihrem normalen Hautzustand zurück zu führen.
  • Auch die Melanozyten-Aktivität wird stimuliert, die einen sichtbaren, braunen Fleck, nach Abheilung einer Pustel, zu Folge hat.
  • In einer dunklen Haut hingegen tritt eine stärkere und tiefere Pigmentierung auf. Normalerweise würde diese Hyperpigmentation mit dem normalen Schälungs-Prozess der Haut abschilfern.
  • Wie wir aber wissen ist dies nicht immer der Fall.
  • Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine enge Verbindung zwischen den Langerhans Zellen und den Melanozyten, besteht.
  • Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, nach einer Entzündung, eine Hyperpigmentierung zu bekommen.
  • Sonneneinstrahlung:
  • Die Melanozyten reagieren auf das Sonnenlicht, mit einer verstärkten Bildung von Melanosomen und die Anordnung dieser Granulate in der Keratinozyte. Dabei wird eine Hutformation über den Nukleus gebildet; das ist die Hauptaufgabe des Melanins. Strahlungen mit einer Wellenlänge von 380-500, erzeugen eine schnelle Tönung, die allerdings schnell verblasst. Die später auftretende Tönung aktiviert die Melanozyten, erscheint ca. nach 26.48h nach Sonneneinwirkung. UV-Strahlung kann auch eine Entzündung der Haut hervorrufen!
  • Zelle und Membran werden geschädigt und die Schädigung durch freie Radikale wird erhöht.
  • Photosensibilität:
  • zu finden in diversen Kosmetikprodukten: Limettenöl, Bergamotteöl, Retin-A, Renova und Düfte.
  • Medikamente: Accutan, Tetrazycline, Minocycline, Bleomycin, Ciclophosphamide, Chlorokine, Quinacrine, Diuretika, Krebs-Medikamente, Insulin und nicht Steroide Entzündungshemmende Medikamente.
  • Alter:
  • Im Alter zwischen 30-35 beginnt die Anzahl der Melanozyten abzunehmen. Adie Abnahme der Melanozyten führt zu braunen Flecken. Diese entstehen durch die fehlende Aktivität der Melanozyten einerseits und die Zusammenlagerung von Gruppen von Melanozyten in stark exponierten Bereichen andererseits.
  • Das führt zu Altersflecken an Händen und Gesicht.
  • Trauma:
  • Melanozyten sind extrem empfindlich und können von einer Anzahl an pathologischen Faktoren zerstört werden, solche wie der Konsum von Medikamenten oder Verletzungen, Sonnenbrand, Schnitte, Wunden, Verbrennungen, aggressive chemische Peelings, OPs, postoperative Reaktionen von der Narkose, Pille und andere hormonelle festgelegte Therapien.

Derma Beaute hair Salon & Spa

BALMAIN Master Educator Germany

Friseurmeisterbetrieb

Ursulinengasse 5-9
40213 Düsseldorf

Tel.: 0211-469 74 06

E-Mail: info@dermabeaute.de

Besuchen Sie uns auch hier:


Anrufen

E-Mail

Anfahrt